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"Frau Komachi empfiehlt ein Buch" von Michiko Aoyama

  • Autorenbild: Fiona
    Fiona
  • 10. März
  • 1 Min. Lesezeit


Der Roman „Frau Komachi empfiehlt ein Buch“ ist eine Sammlung von fünf Kurzgeschichten, die sich alle in Tokio abspielen. Jede Geschichte hat einen anderen Hauptcharakter und die Geschichten können auch unabhängig voneinander gelesen werden. Der einzige konstant rekurrierende Charakter ist Frau Komachi, eine Bibliothekarin, die die Bibliothek eines Gemeindezentrum leitet und gerne filzt. Alle der Hauptcharaktere landen über den einen oder anderen Umweg in Frau Komachis Bibliothek. Sie sind unsicher, gestresst, überfordert oder auf der Suche nach etwas Sinn in ihrem Leben. Auf jeden Fall wirken sie alle etwas verloren, allerdings nicht auf eine, den Leser herunterziehende Art und Weise.

Die Charaktere sind an Punkten in ihrem Leben angekommen, die uns allen bekannt vorkommen: Jobwechsel, Elternschaft, mehr aus dem eigenen Leben machen wollen, auf der Suche nach dem eigenen Glück. 


Sie alle kommen aus verschiedenen Gründen zur Bibliothek, aber Frau Komachi findet für jeden ein Buch, das perfekt zur dessen Situation passt. Es muss kein Lebensberater sein - es kann auch einfach eine Geschichte sein, mit der sich die Charaktere selber identifizieren können. Frau Komachis Empfehlungen helfen den Hauptcharakteren ihre Probleme in den Angriff zu nehmen bzw. sie zu überwinden und als Person daran zu wachsen. 


Diese Sammlung an Geschichten beschreibt, wie Literatur Menschen helfen kann und zeigt, was gute Geschichten mit Menschen machen. 

Das Buch zeigt Liebe für Literatur und beschäftigt sich mit realen Alltagsproblemen, weshalb man sehr mit den Charakteren mitfühlen kann und diese auch authentisch wirken. 


Lasst Euch selbst von der Wirkung dieses Romans verzaubern! Viel Spaß beim Lesen!

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